Sportboot im Rhein gesunken

Am Nachmittag des 6. Mai 2000, einem Samstag, ist im Rhein bei Altrip eine Zwölf-Meter-Yacht gekentert und gesunken, nachdem es in die Heckwelle eines anderen Sportbootes geraten war. Die Besatzung, drei Erwachsene und zwei 9 und 13 Jahre alte Kinder, die in den Rhein sprangen, als das Boot voll Wasser lief, blieb bei dem Unfall unverletzt. Die mit Rettungswesten bekleideten Schiffbrüchigen wurden von einem anderen Sportboot, dass sich in der Nähe befand, aus dem Wasser gerettet.

Ehemaliger Wasserübungsplatz der Bundeswehr bei Otterstadt Ehemaliger Wasserübungsplatz der Bundeswehr bei Otterstadt Die Suche nach dem gesunkenen Sportboot noch am gleichen Tag verlief zunächst ergebnislos. Am darauffolgenden Montag suchten die Freiwillige Feuerwehr Altrip, das Technische Hilfswerk sowie die Wasserschutzpolizei weiter und das Boot wurde schließlich oberhalb der Anlegestelle der Rheinfähre Altrip mitten in der Fahrrinne und auf Grund liegend gefunden.

Nach der Bergung wurde das Boot zum ehemaligen Wasserübungsplatz Reffenthal der Bundeswehr zwischen Otterstadt und Speyer geschleppt. Der Sachschaden arr dem Sportboot war wohl erheblich und wurde auf über einhunderttausend Euro geschätzt., 

(Jürgen Hajok | 2020)
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