Ringetausch im Storchennest

Ringetausch im Storchennest

Am ältesten Haus von Altrip, auf dem sich vor zwei Jahren erstmals Störche ansiedelten, sind gestern die zwei Bewohner in ihrem Nest auf dem Dachstuhl beringt worden. Mit einer Hebebühne fuhren die Ornithologin Ingrid Dorner und „Vogelpapst“ Franz Stalla, der schon über 60.000 Störche beringt hat, hinauf, um die Ringe anzubringen. Das passierte im Nest, da sonst die Störche zu nervös werden. „So wenig Zirkus wie möglich“, war Dorners Devise. Die Ringe dienen zur Dokumentation von Lebensalter, Ortstreue und Zugwegen. Da einer der Vögel schon einen Ring hatte, der nun entfernt wurde, wusste man, dass er aus dem Luisenpark stammte und vor zwei Jahren nach Altrip „umzog“. Damals wurde auf dem 350 Jahre alten Haus in der Römerstraße ein künstliches Nest errichtet. Verfolgt wurde das Ereignis von Kindern und Jugendlichen aus der Friedrich-Fröbel-Kindertagesstätte und dem Kinder- und Jugendzentrum. Auch viele Dorfbewohner schauten zu, darunter Hausbesitzer Eckard Bachert. (karh) Foto: Lenz

(Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 25.06.2015)