Brot backen wie zu Omas Zeiten

Altriper Grundschüler zu Gast beim Heimat- und Geschichtsverein

Nils NagerWir Biber essen am liebsten Pflanzen. Bei euch Menschen aber steht ganz oft Brot auf dem Speiseplan. Das kommt meistens von Großbäckereien. Aber früher haben das die Leute selbst gebacken. Wie das geht, haben vor ein paar Tagen Grundschüler in Altrip erlebt.

46 Schüler der vierten Klassen der Altriper Albert-Schweitzer-Grundschule haben sich am Freitag beim Brotbackhaus des Altriper Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) getroffen. Dort haben ihnen die Mitglieder des Vereins gezeigt, wie früher zu Omas Zeiten Brot gebacken wurde. Damals war nämlich alles noch Handarbeit. Da lief noch kein Brötchen über ein Fließband.

Gleich kommen die Brötchen in den Ofen. FOTO: LENZGleich kommen die Brötchen in den Ofen. FOTO: LENZWas die Schüler genau gemacht haben, hat mir Doris Mansky vom HGV erzählt. Sie hat für die Kinder jeweils etwa 150 Gramm Brotteig hingelegt. Den haben die Kinder dann durchgeknetet, flachgedrückt, gefaltet und schließlich ihre eigenen Brötchen daraus geformt. Für den Teig hat Doris Mansky drei Getreidesorten verwendet: Weizen, Roggen und Dinkel. Dazu kam noch Hefe.

Nachdem die Schüler mit dem Kneten fertig waren, musste der Teig gehen. Dann haben die Leute vom HGV die Brötchen-Rohlinge in den Backofen geschoben. Doris Mansky hat erzählt, dass die Kinder es gerochen haben, wenn die Brötchen braun waren. Ihr wisst schon, diesen leckeren Duft von frisch gebackenem Brot ...

Die Brötchen durften die Kinder mit nach Hause nehmen. Zum Essen waren sie noch zu heiß, als sie direkt aus dem Ofen kamen. „Bei manchen ist das Brötchen aber nicht zu Hause angekommen", erzählt Doris Mansky. Beim HGV in Altrip kann man an jedem zweiten Samstag im Monat selbst sein Brot backen. Anmelden könnt ihr euch über die Internet-Seite www.hgv-altrip.de . (tc)

(Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 11.06.2013)

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 11.06.2013)