Walter und Karl-Heinz sorgen für Stimmung

Ältestes Fest der Gemeinde hat wieder einen „Kerweborsch” und dazu auch noch gutes Wetter

Endlich gibt es in Altrip wieder einen „Kerweborsch”: Walter Mansky hat am Samstag im schwarzen Anzug mit Zylinderhut das älteste Fest der Gemeinde eröffnet. Einen wichtigen Beitrag zum Vergnügen leistete auch Karl-Heinz. Wer das ist? Das verriet Bürgermeister Jürgen Jacob schließlich bei seiner Eröffnungsrede.

Kerwebesucher: Volker und Simone Mansky mit Inola und Benedikt auf der Festmeile. (Quelle: DIE RHEINPFALZ - 21.09.2010 | Text: ghx | Foto: Lenz)Einen Moment lang wunderten sich die Kerwebesucher, wen Bürgermeister Jürgen Jacob meinen könnte, als er in seiner Eröffnungsrede dazu aufrief, sich bei Karl-Heinz zu bedanken. Dann löste Jacob das Rätsel: Karl-Heinz heißt das Hoch, das der Kerwe strahlend blauen Himmel und Sonnenschein bescherte. Und da gab es dann auch kräftigen Applaus für das schöne Wetter.

Die Altriper Karnevalsgesellschaft „Wasserhinkle” hatten wieder die Kerwekrone gestiftet, die zu den Klängen des Spielmannszuges aus Mannheim-Feudenheim durchs Dorf zum Kerweplatz getragen wurde. Zur Tradition der Kerwe gehört auch, dass das älteste und das jüngste Ehepaar der Gemeinde beim Hissen der Kerwekrone zugegen sind. In diesem Jahr waren das Stefan und Rosa Lang, die 1946 geheiratet haben, und Corinna und David Peter, die sich am Freitag das Ja-Wort gegeben haben.

Nach 15 Jahren ganz ohne Kerweborsch freuten sich die Festbesucher besonders, dass Walter Mansky nun dieses Amt übernommen hat. Wie sein Bruder Volker, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Altriper Vereine, erklärte, wurde Walter zum Freiwilligen ernannt. Der so Überredete machte seine Sache gut und hielt eine gereimte Festrede, die beim Publikum gut ankam.

Da erklärte er auch, warum er nicht wie früher hoch zu Ross durch die Gemeinde zur Kerwe geritten war: Für das Pferd sei in der klammen Gemeindekasse kein Geld mehr. Zusammen mit den Bürgern wünschte er drei mal Prosit auf die Kerwe.

Das traditionelle Schweinepfefferessen stand am Montag auf dem Speiseplan der Altriper Gaststätten. Außerdem war gestern der Kindernachmittag, bei dem die Jugendpflege der Gemeinde ein besonderes Programm für die kleinen Kerwegäste anbot. Gegen 21 Uhr klang das Fest dann aus. 

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 21. September 2010 | Text: ghx | Foto: Lenz)

 Kleine Korrektur: Der richtige Name des Altriper Kerweborsch lautet Wolfgang Mansky, nicht Walter Mansky.

 

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