Fünf Jahre, sechs Chöre

Mehr als 500 Besucher lauschen beim „Singen unter Kastanien”

„Singen unter Kastanien” war das Motto, unter dem sechs Altriper Chöre am Freitagabend die Kerwe eröffnet haben. Mehr als 500 Besucher genossen auf dem Festplatz vor der Maxschule einen Abend bei „Worscht, Weck und Wein”.

„Der Gesang ist die älteste und ursprünglichste musikalische Äußerungsform der Menschen und bringt Seelisches wie Emotionales unmittelbar zum Ausdruck”, sagt Bärbel Jacob, die Frau des Bürgermeisters Jürgen Jacob, und begrüßt damit um kurz nach sieben Uhr die Zuschauer beim „Singen unter den Kastanien”.

Kommen bei den Zuschauern richtig gut an: die „Rheinfinken“.  (Quelle: DIE RHEINPFALZ - 20.09.2010 | Text: mxr | Foto: Lenz)Fünf Jahre wird die Veranstaltung alt, und jeder der sechs teilnehmenden Altriper Chöre trägt mehrere Lieder aus seinem Repertoire vor. Der Gemischte Chor des Männergesangsvereins (MGV) eröffnet den Abend mit einem Willkommenslied. Danach folgen das Gospelstück „Kumbaya my lord” und das „Zigeunerleben” von Robert Schumann. „Ich freu mich schon auf die Nächsten”, sagt Helmut Weickert, Heizungs- und Sanitärinstallateur aus Altrip. Er ist heute Abend wegen seines Sohnes Jonas gekommen, der beim Kinderchor „Die Rheinfinken” singt. Die Gruppe ist als nächste dran.

Unter der Leitung von Christiane Schmidt singen die Kinder „Lustiges über das Essen” und den Titelsong aus dem Musical „Die Kinder von Bethlehem”. Die Sieben- bis 14-Jährigen sehen in ihren roten T-Shirts aus wie kleine Teufel und haben sichtlich Spaß am Singen. Auch bei den Zuschauern kommt der Auftritt gut an: „Die Kinder waren richtig toll”, lobt eine ältere Frau begeistert. „Und sie sahen in ihren neuen Outfits richtig süß aus”, ergänzt eine andere.

Als die Sängereinheit 1874 mit 23 Männern die Bühne betritt, bricht langsam die Dunkelheit herein. Sie tragen unter anderem verschiedene Weinlieder vor. Die „Young Voices” des Männergesangvereins begeistern im Anschluss unter anderem mit einem Medley aus dem Musical „Der König der Löwen”.

Der Kirchenchor der Protestantischen Kirche und der Kammerchor beenden den abwechslungsreichen Abend mit neuen und altbekannten Liedern aus ihrem Programm. Den Besuchern hat der Abend gut gefallen. Zu beanstanden haben sie nur, dass die Bänke zu eng gestellt waren: „Also wer die aufgestellt hat, hat sein Gehirn echt zu Hause gelassen”, bemerkt eine Frau lachend. Die Altriper Kerwe dauert noch bis heute Abend. 

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 20. September 2010 | Text: mxr | Foto: Lenz)
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