Riesige Stichflammen und heftige Explosionen

Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr- Rundfahrten im ''Florian 47'' der Renner

Auf eindrucksvolle Weise demonstrierte die Altriper Feuerwehr bei ihrem traditionellen Tag der offenen Tür am Pfingstsonntag, welche Folgen falsches Handeln bei Bränden haben kann. Vor zahlreichen Besuchern wurden Löschvorführungen sowie eine Fahrzeug- und Geräteschau gezeigt. Außerdem standen Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto auf dem Programm.

Am brennenden Wagen demonstrierte die Altriper Jugendwehr beim Tag der offenen Tür ihr Können. (Quelle: DIE RHEINPFALZ - 13.06.2000 | Text: Mechthild Möbus | Foto: Lenz)Kommandant Klaus Orth hob vor allem die Mitarbeit der Jugend an der gut besuchten Veranstaltung hervor. Nachwuchsprobleme gebe es bei der Altriper Feuerwehr nicht. Ihr Können demonstrierten die Jugendlichen dann auch bei einer Löschvorführung an einem brennenden Auto.

Zu welch heftigen Explosionen Spraydosen im Brandfall führen können, wurde bei einer weiteren Vorführung unter der Leitung von Feuerwehrmann Josef Hlawitscha gezeigt. ''Leere Spraydosen schnell entsorgen und nicht zu Hause aufheben'', lautete sein Appell an die Besucher. Eine brennende Fritteuse mit Wasser löschen - diesen Kardinal-Fehler, der eine riesige Stichflamme zur Folge hat, wird nach einer weiteren eindrucksvollen Vorführung der Feuerwehr sicher keiner der Zuschauer mehr machen. Hauptsächlich, so Hlawitscha weiter, rücke die Altriper Feuerwehr allerdings zu Sturm- und Wassereinsätzen aus oder helfe, wie unlängst geschehen, bei der Bergung einer Yacht im Rhein.

Gedränge herrschte am Sonntag vor allem bei den Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto. Fahrer Heinrich Hook erfüllte so vielen Kindern wie möglich den Traum, einmal im ''Florian 47'' mitzufahren.

Sechs Gewinnern - allesamt aus Altrip - bescherte das Glücksrad eine Einladung für sie selbst und ihre Familie zu einem Schlachtfest bei der Feuerwehr. Die glücklichen Gewinner sind Günther Elf, Manfred und Heiderose Kress, Armin Reck, Heinz Schumacher, Maria Stickert und Ingrid Süß.

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 13. Juni 2000 | Text: Mechthild Möbus | Foto: Lenz)
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