Eigengewächse glänzen

„Babbel Net(t)“: Pit Karg und Horst Siegholt beim Auftritt in Altrip. (Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 03.02.2015 | Text: dkr | Foto: Lenz)Eine Prunksitzung nach Maß hat die Altriper Karnevalsgesellschaft „Die Wasserhinkle“ ihren Gästen am Samstagabend im vollbesetzten Regino-Zentrum serviert. An der Seite von Prinzessin Carolin I. führte Präsident Karl-Heinz Halbhuber durch das närrische Programm.

Stolz können die Wasserhinkle sein auf die Leistungen ihrer Garden und Tanzgruppen. Den Auftakt bildeten die Tanzmariechen Angelina Karr, Lilly Teichgräber, Laura Sommer und Scarlet Renner mit einem gelungenen Tanzmariechen-Medley. Scarlet Renner gab im Anschluss zum hörbaren Bedauern der Gäste ihren Rücktritt als Tanzmariechen bekannt. Applaus gab’s auch für die Jugendgarden. Da tanzten sich die Drei- bis Sechsjährigen als Schmetterlinge in die Herzen der Gäste. Die Sechs- bis Zehnjährigen begeisterten mit ihrem Gardetanz. Auch die Junioren- und die Seniorengarde bestachen.

Beifall bekamen das Männerballett, das in Dirndln über die Bühne wirbelte, und die Bauch-Beine-Po-Gruppe. Jede Tänzerin steckte mit einem Bein in einem Hosenbein, die jeweilige Nachbarin im anderen. So tanzten sie „atemlos“ zum gleichnamigen Helene-Fischer-Song. Ebenso stark präsentierte sich die Schautanzgruppe mit buntem Hühnerstallgewimmel.

Auch in der Bütt präsentierten die Wasserhinkle Eigengewächse. So gab Esther Lelle bei ihrem Debüt Aufschluss übers „Eheleben“. Timo Blau und Jeanette Teichgräber hatten als „Zwei Erstklässler“ auch Interesse am Sexualkundeunterricht. Sie kamen zum Schluss, den Unterschied zwischen Buwe und Mädle zu kennen. „Die Mädle werden später dicker – oben rum.“ „Die Buwe auch – unten am Bauch!“ Weitere Büttenredner waren Pit Karg und Horst Siegholt als „Duo Babbel Net(t)“, „De Clochard“ Manfred Geiger, Karl-Heinz Göttel alias „Kalle Knorzich“ und „Kättel Feierdaach“ Jutta Hinderberger.

Musikalisch führte Alleinunterhalter Jens Huthoff am Keyboard die Regie. Die „Dubbeglas-Brieder“ Willi Brausch und Olli Herrmann und „’s Karlsche“ Karlheinz Roth-Elsenbast brachten mit ihren Liedern den Saal zum Kochen. Und Raphael Wybranietz lieferte als Andreas Gabalier die Musik zur Polonaise. (dkr)

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 3. Februar 2015 | Text: dkr | Foto: Lenz)
 
Diese Website nutzt Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzererfahrung auf unserer Website bieten zu können.