Adebar ist wieder da

Altriper Störche kehren aus Winterlager zurück

Sie klappern wieder. Die Altriper Störche sind aus ihrem Winterquartier in die Rheingemeinde zurückgekehrt. Es sind offenbar alte Bekannte.

Die zwei Störche auf ihrem Nest in Altrip, aufgenommen von Anja Bretschneider. | FOTO: BRETSCHNEIDER/FREIAnja Bretschneider aus Altrip ist ganz nah dran. Sie kann sogar die Ringnummern der Störche erkennen und ist deshalb absolut sicher: „Unser Altriper Brutpaar ist wieder komplett“, schreibt Bretschneider in einer E-Mail an die RHEINPFALZ-Redaktion. „Ich habe von meinem Küchenfenster direkte Sicht auf das Nest.“ Wie zum Beweis fügt sie ihrer Mail mehrere Fotos an. Ja, zwei Störche.

Zunächst sei das Weibchen aus dem Winterquartier im Süden nach Altrip zurückgekehrt und hat die Bude sauber gemacht, bevor wenige Tage später auch das Männchen angekommen sei. „Dieses Paar hatte 2018 ein Gelege mit fünf Babys“, schreibt Bretschneider. Nun kann das Geklapper und die Familienplanung erneut beginnen.

Im Dezember 2013 ließ die Gemeinde auf dem ältesten Haus Altrips eine Plattform mit einem Nest anbringen. Anfangs war das Nest nicht sofort bewohnt. Manchmal kann es etwas dauern, bis die Tiere die Nester entdecken. Inzwischen aber wird es von den Störchen angenommen. Auch zu Machtkämpfen zwischen männlichen Tieren um ein Weibchen kam es schon. In der Kurpfalz waren Mitte der 1970er-Jahre die Störche ausgestorben, durch ein Ansiedlungsprogramm wurden sie wieder heimisch. | svw

(Quelle: DIE RHEINPFALZ - Ludwigshafener Rundschau - 13. Februar 2019)
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